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Mittwoch, 1. November 2017

Samhain

Mein Samhainfeuerchen war ein wildes.


Geplant war es ganz ruhig. Ich wollte in die Dunkelheit lauschen. Das geht am einfachsten wenn ich allein mit mir an meinem Feuer sitzen. So hatte ich einen feinen Abend, räucherte, aß meine Suppe an meinem Feuer und lud dazu all die Ahninnen ein. Lauschte in die Stille der Nacht und hörte den Wind in den Bäumen mit den letzen noch verbliebenen Blättern rascheln und schaute in die wilden tanzenden Flammen meines Feuers.
Allein und doch nicht allein.
Als das Feuer fertig war kam der Regen.

Und weil meine Kürbissuppe sehr lecker war, schreibe ich hier das Rezept auf:

4 Zwiebel in würfeln und mit
1 Teel. rote Currypaste in etwas Öl anschmirgeln,
6 Möhren in Stücke schneiden, 
1 Knoblauchzehe zerkleinern und 
1,5 kg Kürbisfleisch in Stücken mit in in den Topf geben. 
Salz, Pfeffer und 1 Teelöffel gemahlenen Ingwer dazu.
500 ml Wasser in den Topf und alles umrühren und etwa 20 Minuten köcheln lassen.
Dann ist das Gemüse weich.
Alles pürieren und 
1 Dose Kokosmilch dazu.
1 Orange pressen und den Saft dazu tun.
Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Noch mal aufkochen und genießen.

Das Kürbisfleisch bekam ich von den Nachbarkindern geschenkt, die es aus einem riesigen Kürbis schälten, der nun ein geschnitzter ist. Schön!

Montag, 16. Oktober 2017

Oktobersonne

An diesem Wochenende war es wichtig die Sonne zu genießen.


Das ist ja im Allgemeinen immer wichtig, im Oktober allerdings scheint es mir besonders wichtig.
Da frag ich mich dann nicht mehr, ob ich meinen Sommer genug genossen habe, ob ich genügend Vorräte für den Winter habe, ob ich genügend Sonne tankte, oft genug nur so mit mir durch den Wald streifte, genügend Wellen kommen und gehen sah, genügend Flüsse in ihrem Lauf verfolgte, von Bergen in Täler schaute und umgekehrt, ob ich oft genug an meinem Lagerfeuer saß mit Menschen die ich mag oder an Feuern von Menschen die mich mögen.
Das ist jetzt so oder so eben so wie es ist.
Die Vorräte müssen reichen und werden reichen bis zum nächsten Sommer.
Jetzt ist Herbst und ich genieße einfach jede Stunde mit Sonne und Wärme, jede Minute mit Blick über die Wiesen und Felder, jeden Spaziergang mit der Frau Maya Hund und den ja schon großen Kindern. Und die Sonnenuntergänge genieße ich auch.


Genau wie die länger werdenden Abend strickend auf dem Sofa.


Da können dann mal wieder Projekte fertig werden. Ich freue mich drauf und auf morgen. Da soll es noch mal Sonne satt geben.

Mittwoch, 20. September 2017

Dornröschens Merinowolle

In dieser Woche färbe auch ausschließlich Dornröschens Merinowolle.  Das steht fest auf dem Plan.


Schließlich soll der Vorrat auf dem Dachboden jetzt mal bitte bunt werden, denn der Vermieter hat andere Pläne mit dem Dachboden und ich jetzt einen ebenerdigen Lagerraum.
Was ich denn nun in dieser Woche für Farben auf die Merinowolle bringe stand nicht auf dem Plan und so muss ich das jeden Tag neu entscheiden.
Am Montag hab ich dann mal blau gemacht, was ich sehr genossen habe. Als die Wolle am Dienstag auf der Leine hing, so blau neben blau und das neben türkis und petrol und dunkelbau und graublau, war mir dann eher nach bunt.
Das ist ja gar kein Problem wenn der Plan flexibel ist.


So SPLASHte ich dann mal bunte Sprenkel auf Wolle. Die trocknet seit heute und ich schleiche andauernd drum rum weil sie so schön ist.
Heute färbte ich grau und grau und schwarz und gold und rot und lila - alles drunter &drüber. Das kühlt noch ab und kommt morgen auf die Leine.
Ich bin gespannt was ich morgen färbe.

Das alles während es langsam herbstlicher wird und die Frau Mayahund am liebsten durch den Wald streift und ich mit ihr.


um mir dann noch einen Kaffee und eine Reihe an meinem neuen Schaltuchdings zu gönnen.


Ich würde das gern am Sonntag zu meinem schwarzen Kleid tragen. Dazu brauch ich was sehr sehr buntes. Ich stricke dann jetzt mal noch eine Reihe oder zwei.

Sonntag, 7. Juni 2015

Ich wollte diese Farben und nun?

ES begann damit, dass ich mir überlegte welche Fraben ich möchte.


Das war am Ende gar nicht so schwierig wie es sich am Anfang anfühlte und als ich das dann alles entschieden hatte, nahm ich diese mit nach Hause.
Ich wollte die, nur hatte ich keine Ahnung was ich daraus stricken könnte.


So begann ich zu jammern. Ich jammerte mein schwers Schicksal all meinen Freundinnen vor (vielen Dank für eure Geduld!) und ich jammerte es meiner Familie vor (die sind das gewohnt) und ich jammerte auf facebook und bekam den guten Rat doch einfach loszustricken. Super! Da hätte ich fast selbst drauf kommen können. Danke!


Ich begann also mit blau, denn ich beginne immer mit blau wenn ich einfach so anfange und schlug 440 Maschen an. Das sind auf jeden Fall genug. Auf dem Rückweg strickte ich 10 Maschen rechts und 10 Maschen links im Wechsel und das fand ich dann so schön gleichmäßig, dass ich das genau so weiter machte.


Nach 18 Reihen war der Streifen breit genug und ich wechselte zur nächsten Farbe. Das ist alles. Ich strickte genau so weiter, denn ich mag das schon so ohne zu denken zu stricken. Die schwierigste Entscheidung zwischendurch war dann, jeweils welche Farbe dran ist und welche vielleicht am Ende gar nicht mitspielen darf.


Nachdem ich 80cm breit gestrickt hatte, kettete ich ab. Fertig und gut. Es ist eine Tuchdecke. 
Sie ist 2,60m lang und 80cm breit. Sie wiegt nicht ganz 400g, weich und warm und leicht. Ich kann mich damit zudecken und ich kann mich darein einwickeln.


Abends im Garten wenn die Sommerabende kühler werden. 
Gestrickt ist sie aus Dornröschens MerinoLace und ich habe 4,0er Nadeln verwendet.
Und weil ich meine Tuchdecke so mag, mag ich gleich noch eine stricken. Die vorläufigen Farben sind ausgesucht. Ich bin gespannt wie es am Ende wird.

Samstag, 18. April 2015

Mein pinker Pulli.

Für den Frühling braucht man einen schönen Pulli, finde ich. 
Warm, weich, gemütlich und ich wollte einen in pink. 


Also jetzt nicht in irgendwie pink, sondern frühlingsfuchsienblütenpink. Zufällig fand ich genau die richtige drunter&drüber-Färbung im Dornröschen-Wolle-Werkstattregal und überlegte nicht lange 


und strickte mir einen "Shellseeker" (Ravelry-Link zur Anleitung). Ich mag die Anleitung und hab ja schon ein paar solcher Pullis gestrickt. Das Gute ist, dass es ein Raglan von oben ist und ich ihn immer mal wieder zwischendurch anprobieren kann und dann hier weiter oder enger stricken, je nachdem wie er eben passt.
Ich mag die Tasche vorn und diesen unaufdringlichen weiten Ausschnitt ohne Bündchen.



Ich strickte nicht ganz 600g Dornröschens dicker Merino in diesen Pulli von der Größe ist er irgendwas zwischen M und L und ich trage ihn im Moment andauernd, denn anstelle einer Jacke ist er flott übergezogen und sehr praktisch.



Gestrickt habe ich mit 4,5er Nadeln. Das ging gut und auch schnell, nur als ich dann beim zweiten Ärmel war machte ich eine längere Strickpause. Witziger Weise mache ich das ziemlich oft, wenn ich bei zweiten Ärmeln bin.
Dieser Pulli (Ravelry-Link zum Projekt) jedenfalls könnte jetzt mein Lieblingspulli werden.

Samstag, 4. April 2015

um Berlin herum

In der letzten Woche waren wir ein paar Tage unterwegs. Nur um mal andere Luft zu atmen.
In Brandenburg und einen Tag so zwischendurch war es dann Berliner Luft.


Wir genossen den Ausblick, auch wenn das Wetter eher stürmisch war.


Schauten in den Himmel und die Wolken und stellten fest dass man hier und da schon fest im Sattel sitzen muss, besonders wenn um einen herum der Wind kräftg bläst, möglicher Weise sogar aus der Gegenrichtung und mitten ins Gesicht. Puh.


Schauten uns im Deutschen historischen Museum um. Windstill und warm. Trafen dort eine Zwirnmaschine mit 22 Spulen, historisch eben und liefen über eine Menge Pflastersteine.


Jetzt sind wir schon wieder an paar Tage zurück hier auf dem Dorf.
Das Wetter wird langsam besser und ich bin wieder zwischen Wolle und Farben.
Packte die Paket (die Post holt sie leider erst am Dienstag ab) und hatte einen schönen Donnerstagnachmittag mit geöffneter Dornröschen-Wolle-Werkstatt und lauter netten Kundinnen.
Am Ende des Donnerstags auch schon wieder einen neue Idee was ich denn mal stricken könnte und fast schon die passende Wolle in der Tasche und habe dann beschlossen das hier erstmal fertig gestrickt wird, oder höchsten Socken neu angefangen, denn Socken gehen ja irgendwie immer, sogar zwischen durch.

Sonntag, 22. März 2015

Sonnenschein, Kuchen und die Frau Hund

Sonnenschein am Sonntag und ich hab ein bisschen Zeit. Also backe ich Kuchen. 
Heute sind es Zitronencupcakes und sie sind wirklich sehr lecker (das Rezept probiere ich demnächst noch mal und dann schreib ich auch auf was ich da so rein tue und dann verrate ich das gern)


Weil wir hier so einen herlichen Sonnenschein haben, konnten wir in den Garten mit Küchlein und Kaffee und der Frau Maya-Hündin.
Die liebt Kuchen. 
Und sie weiß was man machen muss, wenn man was echt leckeres haben möchte.


Erst hinsetzen und dann Pfötchen geben und dann den mit dem Kuchen in der Hand anschauen und anschauen und anschauen ... man muss da als Hund schon ein bisschen hartneckig sein. Das hilft fast immer.

Freitag, 13. März 2015

Ich traf den Frühling auf dem Hof.

Da dachte ich heute morgen auf dem Weg in der Werkstatt an die Kammzüge die in der Nacht


in den Töpfen auskühlen durften und fragte mich wie die denn wohl versponnen aussehen können würden, falls man sie navajoverzwirnt oder besser doch eher einfach so mit sich und vielleicht dünn ausgesponnen und ob die 200g dann für ein wie großes Tuch reichen und ob ich sie denn mit dem Henkys oder der Anna verspinnen würde und ich denke ich würde das Henkys nehmen und ob die vielleicht schon am Sonntag trocken sein könnten.
Dann könnte ich mal kurz in der Werkstatt vorbeischauen und mir einen mit nach Hause ins Wohnzimmer nehmen. Das Wetter soll ja eher so nicht so toll werden und dann passt das...
Und was sah ich da? Die Narzissen blühen. Vor der Werkstatt, einfach so.
Schön! Das wird was mit dem Frühling! Hach!

Donnerstag, 12. März 2015

Was mit Kaffee so geht :-)

Heute morgen, nach der Hunderunde, die zugegeben zeitlich lang, aber von der Strecke her eher kurz war (die Frau Maya-Hündin wollte Mäuse fangen und war sich sicher das man dazu nicht weit laufen muss, sonder besser am Wegrand liegt und in Mäuselöcher pustet, denn dann kommen die bestimmt aus dem anderen Mauseloch raus und schwupp - Frühstück!), war mir so nach Kaffee.
Also füllte ich mir meinen Kaffee-to-go-Becher und packte den auch noch in den Rucksack und hatte nun Kaffee im Büro. Was dazu führte, dass die Arbeit da jetzt fertig ist und das ist toll, denn jetzt kann ich an die Färbetöpfe, was in jedem Fall viel lustiger ist, und dort die zweite Ladung "Dornröschens MerinoLace" erbunten. Mir ist heute so nach lüla und pink und frühlingsgrün...

Sonntag, 8. Februar 2015

Abwechslung auf dem Kopf

Ich habs ja neulich schon erzählt. Jedes Jahr im Winter, ungefähr Ende Januar/Anfang Februar/also so jetzt wird mir meine Wintermütze zu langweilig.


Dann soll da eine andere her.
In jedem Jahr frage ich mich ob sich das denn noch lohnt oder ob es so und so gleich Frühling ist und ich somit gar keine neue Mütze brauche, jedenfalls nicht Ende Januar/Anfang Februar /also so jetzt.
Als ich dann in der Dornröschen-Wolle-Werkstatt die frisch gefärbte Wolle zum Trocken auf der Leine hängen sah und mich spontan in das "drunter&drüber lila" verliebte, war dann mal klar, dass das meine neue Mütze wird. Gestrickt war sie schnell und als sie dann so fertig hier lag, war sie genau so schnell auf dem Kopf meiner Tochter. Jaja und dabei steht mir lila auch ganz gut.
So beschloss ich auf dem Spaziergang mit der Frau Hund am Samstag in der Werkstatt vorbeizuschauen und mir vielleicht einen Strang Wolle auszusuchen und dann eine weitere Mütze zu stricken. Wie ich das mit der ersten Mütze machte wusste ich ja noch und so eine Mütze ist ja wirklich schnell gestrickt.
Die 2. Mütze entstand aus einem Strang "Grete". Sie ist farblich ein bisschen auffälliger, frühlingshafter und lustiger.
Und weil ich meine Mützen so mag und sie für meine Tochter auch gut sind und damit ich nicht vergesse wie das denn geht so eine Mütze zu stricken, werde ich die Strickanleitung in den nächsten Tagen aufschreiben.
Die Jüngste und ich können jetzt also Mützen hin und her tauschen. Was dann wohl so sein wird, dass die, die zuerst aus dem Haus geht, die Auswahl hat und das ist fast immer das Kind. Jaja.

Sonntag, 19. Oktober 2014

Quitten und dann?

Wir haben eine Terrasse vor dem Haus die zeigt irgendwie nach Süden, also so ungefähr, es kann auch Südwesten sein, so ganz genau habe ich nicht darüber nachgedacht.


Wenn es denn sonnig ist, dann ist es sehr sonnig und auch oft sehr warm auf der Terrasse und man braucht einen Sonnenschutz, einen Sonnenschirm, eine Markise, ein Sonnendach. Das fand ich nun alles nicht so idyllisch und wünschte mir einen Baum für den Schatten auf der Terrasse.


Ein Quittenbaum war nicht meine Wahl, nun wohnen hier aber noch andere Menschen und ich bin da flexibel und so ein Quittenbaum hat sehr schön große Blätter und auch schöne Blüten und Quitten riechen gut und Quittengelee ist ja auch ganz lecker.


Der Baum ist noch immer ein Bäumchen und für den Schatten rutsche ich im Sommer auf den Rasen unter den Kirschbaum. Kirschbäume wachsen einfach viel schneller.
Das stört den Quittenbaum nicht, ich denke er steht wirklich gern in unserem Garten und hat in jedem Jahr noch mehr Blüten und noch mehr Quitten als in dem Jahr davor. 
Die ersten Quitten habe ich heute geschnitten und in den Entsafter getan ein Liter Quittensaft ergab genau diese 4 Gläser Quittengelee. Da ist der ganze Sommer mit in den Gläsern. 
Die nächsten Quitten sind schon Saft und bei der Nachbarfreundin und die anderen Quitten werden dann vielleicht am nächsten Wochenende zu Gelee. Für den Vorrat im Winter.
Jetzt werde ich dann noch ein paar Fäden vernähen und Sachen zu Ende stricken.
Ich habe da ein Tuch, dem fehlt eine halbe Reihe um fertig zu sein und das kann ich ja jetzt wirklich mal schnell fertig machen.
Ich wünsche uns einen schönen Abend und immer ein gemütliches Plätzchen zum Stricken.

Samstag, 27. September 2014

Schwarze Hundefüße

holte sich die Frau Maya-Hündin heute auf unserem Nachmittagsspaziergang.


Wir, die Frau Hund, die Jüngste und ich,waren im Deister, genau da wo bis gestern noch die Wasserräder aufgebaut waren und wir haben es schon von weitem nicht klopfen hören. 


Um sie zu sehen waren wir in diesem Jahr ganz knapp zu spät. Gestern wurden sie abgebaut. Macht ja nichts, denn der nächste Frühling kommt bestimmt, dann werden sie wieder aufgebaut und wir könnten dann mal sehen, ob wir sie dann sehen wollen.


Heute jedenfalls war das Wetter schön und der Himmel blau und die Blätter an den Bäumen grün. 
Fast noch Sommer und wir haben ihn genossen.

Donnerstag, 18. September 2014

so schön und bunt

Gestern kam ich beinahe zufällig, (jedenfalls hatte ich das nicht schon seit Tagen geplant, also war es ungeplant und irgendwie dann zufällig, denn es viel mir ja zu und deshalb heißt das ja Zufall, weil einem was zu fällt) hm...also


ich kam gestern an diesem Schild an der Straße vorbei, auf dem man mir mitteilt, dass ich dort Blume selber schneiden kann.
Das fand ich eine ziemlich gute Idee und ich hatte ein bisschen Zeit und große Lust und schnitt eine große Hand voll Blumen. Die rechnen dort Blumen in handvoll ab. Das finde ich eine sehr schöne Einheit. Ich kaufte mir also eine Hand voll Blumen und obwohl ich gar nicht so große Hände habe, sind das ziemlich viele. Ich stellte sie in zwei Vasen. Diese hier für mich und die andere für die Nachbarfreundin.

Sonntag, 7. September 2014

Beobachter und Träumer

Unsere Frau Maya-Hündin ist sehr gut in beobachten.


Sie liebt es den Überblick zu haben. 


Schlafen am Strand? Auf gar keinen Fall! 


Sie hat alles im Blick. Immer. 
Deshalb vielleicht liegt sie jetzt schlafend auf unserem Sofa zu Hause und träumt.


Vielleicht vom Urlaub in Dänemark. Wer weiß.

Montag, 25. August 2014

Ich mag den Wind.

Einfach so um alte Gedanken aus dem Kopf pusten zu lassen. Dann ist wieder Platz für neue, so der Plan.


Nun, in diesem Spätsommer scheint das aufzugehen. Wind gibt es genug und  Wasser, in dem Fall die Nordsee, haben wir hier auch.


Um es gemütlich zu haben gibt es dann ein Feuerchen


und diese Wolle zum verstricken.


Ein bisschen Zeit für all das haben wir noch.

Ich bin froh, dass ich einfach zu feige war ein neues Zelt zu kaufen um mit Mann und Kindern und der Frau Hund einen Zelturlaub in den Bergen zu verbringen.  Lust gehabt hätte ich schon, nur weiß man ja nie wie das mit dem Wetter wird. So ist es jedenfalls kein Problem, das Wetter, auch wenn es gern noch ein bisschen wärmer sein dürfte.

Mittwoch, 20. August 2014

Und weiter gehts

Die Medikamente sind wohl die richtigen und wirken ganz ausgezeichnet.
Deshalb konnte ich heute schon wieder Pakete packen und verschicken. Falls heute also der Postabholer noch kommt, werden alle Bestellung heute noch abreisen. Ansonsten dann morgen (das darf zwar nicht, aber wer weiß).
All die bestellte Wolle, die morgen bezahlt sein wird, werde ich morgen auch noch abschicken. Danach ist dann hier für 2 Wochen Urlaub. 
Betriebsferien vom 22.08. bis zum 07. September.
Ab dem 08. September läuft dann alles wieder wie gewohnt.

Samstag, 16. August 2014

Verschenkter Sonnenuntergang

Jetzt ist das bis dahin sehr geheime Projekt, an dem ich strickte, verschenkt und so ist es dann jetzt nicht mehr geheim und ich kann davon erzählen und es zeigen.


Als unsere Älteste anfing mit ihrer Gastmutter in den USA zu mailen, fragte sie unter anderem nach  ihren Lieblingsfarben.


Schließlich will man sich ja besser kennen lernen und vielleicht ein persönlicheres Gastgeschenk mitbringen und das sollte gefallen und da ist das schon gut wenn man denn die Lieblingsfarbe weiß.
So erfuhren wir, dass sie Herbstfarben mag, warme Herbstfarben, gemütliche Spätsommerfarben und sie mag Sonnenuntergänge.


Ich hatte nicht geplant ihr was zu stricken, jedenfalls nicht vor Weihnachten, dann vielleicht. Schließlich kennt man sich ja noch nicht und da kann man dann auch schon mal sehr daneben liegen und wenn man so geselberte Sachen verschenkt, dann soll das ja auch irgendwie schon passen und ich hatte eine Menge Bedenken.


Doch dann so in der Werkstatt lagen aus Versehen zwei ungefärbte Stränge Lace auf meinem Schreibtisch und ich hatte da die Vorstellung von diesen Farben und dem Tuch im Kopf und gerade noch genug Zeit und  Ruhe um ihr ihren persönlichen Sonnenuntergang zu färben. 


Daraus strickte ich ihr ein Line Break von Veera Välimäki (Ravelry Link zur Anleitung).
Für kühlere Tage im Spätsommer und dann im Herbst und vielleicht für mehr Wärme im Winter.
Und wie ich hörte hat sie sich sehr darüber gefreut.
Hier ist das Tuch auf Ravelry.
Ich brauchte für das Tuch nicht ganz 200g Dornröschens MerinoLace und strickte mit 4,5er Nadeln. Die Anleitung ist super geschrieben und sehr gut zu verstehen.

Sonntag, 10. August 2014

Sie ist unterwegs

Heute ganz früh am Morgen startete der Tag mit einer Hunderunde,


um dann nach dem Frühstück in Ruhe und rechtzeitig zur S-Bahn aufzubrechen. 5 Menschen ohne Hund mit gepacktem Koffer reisten also mit dem Auto zum nächsten Bahnhof um dort zu erfahren das unsere S-Bahn heute wegen eines technischen Defekts ausfällt. Aha, soso... dann mal eben alle wieder ins Auto, der Koffer auch und eine Runde durch Hannover zum Flughafen mit dem Auto gefahren. Geht ja auch. Zum Glück waren wir wirklich sehr zeitig.


Also dann noch mal eben an Charlottes Schule vorbei, an der Waterloosäule, den Nanas, zu den Herrenhäusergärten gewinkt und ach, schon fast da.


Eingecheckt und die Mitflieger getroffen ein wenig unterhalten und jetzt


ist sie unterwegs.
Und wir anderen wieder zu Hause.