Sonntag, 15. Juli 2018

Das war ein Urlaub.

Manchmal muss ich einfach ans Meer. Gern auch ins Meer, wenn das Wetter es zulässt.


Wenn man in Hemmingen bei Hannover wohnt, muss man eine Reise machen um ans Meer zu kommen. Die Ostsee erreicht man gut und auch bis zur Nordsee ist es nicht unbedingt weit. Also beschlossen wir die Jüngste entscheiden zu lassen wohin die Reise gehen soll. Die Jüngste ist nun auch schon Teenager und sie entschied sich für Frankreich. Gut!


Also packten wir die Zelte und all den Kram ins Auto, machten einen ungefähren Plan und fuhren los. Zu viert, denn der Plan war wage und doch gut genug, um den Mittleren zu locken und er entschied mitzukommen. Mit großen Kindern Urlaub zu machen ist toll!

Wir fuhren erst an die normannische Küste und schauten von normannischen Klippen auf das Meer,


bummelten durch normannische Orte am Meer und schauten von dort auf das Meer und auf normannische Orte schauten wir von den normannischen Klippen auch.


Wir redeten so lange bis die Sonne im Meer verschand und dann noch ein bisschen.


Wir sahen sehr alte Kirchen und ein paar Museen und genossen die Zeit.


Dann packten wir die Zelte und all den Kram wieder ins Auto und fuhren weiter bis ganz in den Westen, denn in der Bretange sollte es schön sein, hatten wir gehört und gelesen.

Tatsächlich ist es noch schöner. Die Küste ist traumhaft. Das Meer ist sanft und blau und klar und alles ist weit.


 Wir tankten Sommer und Sonne, Wind und Salz, Ruhe und Schönheit.


Wir sahen uns noch ältere Steine an.


Tanzten beim Fest Noz und aßen Muscheln.


Ich sammelte Farben und Steine und Muscheln und Erinnerungen.


Und auch hier sahen wir jeden Abend die Sonne im Meer verschwinden.


Am letzen Abend habe ich sie einfach eingepackt.
Jetzt sind wir wieder zu Hause.
Glücklich und ausgeruht. Sonnengebräunt und voller Ideen und Tatendrang.
Ab morgen sind wir wieder in der Dornröschen-Wolle-Werkstatt und genießen den restlichen Sommer zwischen Wolle und Farben.

Keine Kommentare: